Der Sommer ist in vollem Gange, liebe grüne Daumen, und ich wette, Sie sind draußen im Garten, pflegen Ihre Pflanzen, kämpfen gegen die Hitze und träumen von reichen Ernten. Eine Sache, die besonders in den heißen Monaten für das Gedeihen Ihres Gartens von entscheidender Bedeutung ist, ist eine gute Kompostierung. Durch die Kompostierung werden nicht nur Küchenabfälle und Gartenabfälle recycelt, sondern Ihr Boden wird auch mit reichhaltigen Nährstoffen versorgt, sodass Ihre Pflanzen dem Stress der Sommerhitze standhalten.
Nachdem ich im Laufe der Jahre regelmäßig kompostiert habe, habe ich ein paar Tricks gelernt, die die Kompostierung im Sommer reibungsloser und effektiver machen. Hier sind meine Top 5 Kompostierungstipps für Sommergärten, zusammen mit Beispielen aus der Praxis, damit es praktisch bleibt!
1. Halten Sie es feucht, nicht durchnässt
Sommerhitze kann Ihren Komposthaufen schneller austrocknen, als Sie denken. Kompostmikroben brauchen Feuchtigkeit, um ihre Arbeit zu erledigen, während zu viel Wasser Ihren Haufen in einen unangenehm riechenden Sumpf verwandeln kann.
Ich habe meinen Komposthaufen einmal während einer Hitzewelle unbeaufsichtigt gelassen. Als ich zurückkam, war es knochentrocken und die Zersetzung war zum Stillstand gekommen. Ich schnappte mir meinen Gartenschlauch und besprühte ihn jeden zweiten Tag leicht. Innerhalb einer Woche brodelte dieser Haufen wieder vor Aktivität – und es roch nach Erde und Leben. Eine gute Faustregel besteht darin, Ihren Kompost so feucht wie einen ausgewrungenen Schwamm zu halten.Wenn es sich trocken anfühlt, fügen Sie nach Bedarf Wasser hinzu; Wenn es durchnässt ist, drehen Sie es öfter, um es zu lüften.
2. Kombinieren Sie Ihre Braun- und Grüntöne gut
Kompost ist ein Balanceakt zwischen „Grün“ (stickstoffreiches Material wie Obstreste oder Grasschnitt) und „Braun“ (kohlenstoffreiches Material wie trockene Blätter und Stroh). Bei der Gartenarbeit im Sommer fallen oft viele Grünabfälle an. Achten Sie daher darauf, genügend Grünabfälle darüber zu legen, um das Gleichgewicht zu halten und Gerüche zu vermeiden.
Letzten Sommer habe ich viele Zucchini gepflückt und mein Kompost war voller grüner Reste. Ich fing an, zerkleinerte Pappe und getrocknete Stängel vom letzten Herbst hinzuzufügen. Dadurch blieb der Stapel nicht nur frisch, sondern die Stiele verbesserten auch die Struktur und Belüftung der Mischung.
3. Drehen Sie sich um und drehen Sie noch mehr um
Belüftung ist der Schlüssel zu einem glücklichen Komposthaufen. Besonders im Sommer, wenn die Hitze die mikrobielle Aktivität beschleunigt, trägt das Wenden des Komposts alle 5 bis 7 Tage dazu bei, die Sauerstoffzufuhr aufrechtzuerhalten und eine Überhitzung zu verhindern.
Früher wurde ich faul und ließ meinen Stapel wochenlang stehen, ohne mich umzudrehen. Es begann nach faulen Eiern zu riechen! Ein guter Schlag mit meiner Heugabel ließ es sofort wieder aufleben. Jetzt habe ich auf meinem Telefon eine Erinnerung eingerichtet, es regelmäßig einzuschalten.
4.Verwenden Sie ein Kompostthermometer
Sommerhitze kann Segen und Fluch zugleich sein. Komposthaufen werden idealerweise auf 130 bis 160 °F erhitzt, um Krankheitserreger und Unkraut abzutöten. Wenn es jedoch zu heiß wird, besteht die Gefahr, dass nützliche Mikroben abgetötet werden. Die Verwendung eines Kompostthermometers hilft Ihnen, den Überblick zu behalten und sich anzupassen.
Mit einem Kompostthermometer können Sie Ihren Haufen überwachen und ihn wenden, um ihn kühl zu halten, wenn er überhitzt. Auf diese Weise halten Sie die mikrobielle Gemeinschaft gesund und den Abbauprozess stabil.
5. Sommerfreundliche Zutaten
Bestimmte Kompostmaterialien zerfallen im Sommer aufgrund von Wärme und Feuchtigkeit schneller. Dinge wie frischer Grasschnitt, Gemüsereste und Kaffeesatz sind großartig. Vermeiden Sie im Sommer das Hinzufügen großer Zweige oder dicker Stängel – diese zersetzen sich langsamer und können das Gleichgewicht Ihres Komposts beeinträchtigen.
Ich bevorzuge die Verwendung von Wassermelonenschalen und Tomatenoberteilen im Sommerkompost. Sie zersetzen sich schnell und spenden Feuchtigkeit und Nährstoffe. Achten Sie nur darauf, die großen Stücke zu zerkleinern, um die Zersetzung zu beschleunigen.
Bonus-Tipp: Der Standort ist wichtig
Überlegen Sie, wo Sie das platzieren sollten Kompostbehälter.Volle Sonne mitten im Sommer kann Ihren Kompost austrocknen. Wenn Ihr Mülleimer an einem sengenden Ort steht, sollten Sie erwägen, ihn an einen schattigeren Ort zu stellen oder zumindest vorübergehend mit einem Schattentuch oder einer Plane etwas Schatten zu spenden. Ein wenig Schutz vor grellen Sonnenstrahlen kann einen großen Unterschied machen.
Abschließende Gedanken
Kompostieren im Sommer ist eine lohnende Aufgabe, die Ihren Garten üppig und produktiv hält. Wenn Sie auf Feuchtigkeit, Belüftung und Temperatur achten, wird Ihr Komposthaufen fruchtbarer und kann Ihren Boden stärken. Schnappen Sie sich also Ihre Küchenabfälle – Ihr Komposthaufen wartet darauf, seine Wirkung zu entfalten!





