Kompostierung: Was Pflanzen wirklich brauchen

Wenn Sie nach einer nachhaltigen, umweltfreundlichen Methode für den Anbau und die Pflege Ihres Gartens suchen, sind Sie hier genau richtig – Kompostierung ist die Antwort.

Kompostierung verwandelt Küchenabfälle in feine Speise für Pflanzen. Es verbessert die Fähigkeit des Bodens, Nährstoffe zu speichern und liefert dringend benötigte Nahrung in Form von Stickstoff, Phosphor und Kalium. Es verbessert auch die Nährstoffretention, indem es die Kationenaustauschkapazität (CEC) des Bodens erhöht, die ein Indikator für die Fruchtbarkeit und Qualität des Bodens ist.

Im Gegensatz zu synthetischen Düngemitteln gibt Kompost Nährstoffe mit der Zeit langsam frei, was ein gesünderes Wachstum fördert und das Risiko des Nährstoffabflusses verringert, der der Umwelt schaden kann.

Warum Sie kompostieren sollten

  • Nährstoffe für den Boden
  • Bodengesundheit
  • Bodenstruktur
  • Mikrobielle Aktivität
  • Unkrautbekämpfung
  • Krankheitsresistenz
  • Nachhaltigkeit

Sie können Kompost kaufen, aber die meisten kommerziellen Komposte basieren auf einem einzigen Material wie Mist. Selbstgemachter Kompost wird aus einer Vielzahl von Materialien hergestellt, zum Beispiel aus Küchenabfällen, Gartenabfällen und Grasschnitt.So wie eine abwechslungsreiche Ernährung mit Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln das vielfältige Mikrobiom in Ihrem Darm unterstützt, ist es wichtig, dass Ihr Kompost über eine abwechslungsreiche Mischung an Zutaten verfügt.

Aber Sie müssen nicht die ganze Arbeit selbst erledigen, wenn Sie einen elektrischen Küchenkomposter haben. Es wärmt und rührt automatisch – Sie müssen nur noch die Zutaten hinzufügen.

Immer kompostieren

Gemüseschalen, Obstabfälle, Pflanzenreste und Grasschnitt werden schnell abgebaut und liefern wichtigen Stickstoff sowie Feuchtigkeit.Sie können auch Eierbehälter aus Pappe, zerknülltes Papier und abgefallene Blätter verwenden.

  • Küchenreste wie Obst- und Gemüseschalen
  • Loser Tee- und Kaffeesatz
  • Essensreste: Getreide, Eierschalen, Fisch- und Fleischreste, Soßen
  • Milchprodukte: Käse, Joghurt
  • Kräuterige Zimmerpflanzen (im Gegensatz zu holzigen Sorten): weiche Stängel, Blätter und Blüten unter 2 Zoll
  • Stärken: Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Getreide, Hafer und andere Getreidesorten

Manchmal Kompost

  • Faserabfälle: zerkleinerte Maisschalen, Nussschalen
  • Klebrige Lebensmittel: Honig, Sirup, Marmelade, Nussbutter
  • Biologisch abbaubare Materialien: Ungebleichte, mit Lebensmitteln verschmutzte Papierservietten, Teebeutel, Kaffeefilter

Niemals kompostieren

Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier, Knochen, Backwaren, fetthaltige Lebensmittel, Fett, Zitrusfrüchte und riechende Lebensmittel wie Zwiebeln und Knoblauch, kranke Pflanzen, Unkraut mit Samen und Holzkohle zersetzen sich langsam, können Tiere anlocken und Gerüche verursachen.

  • Organischer Abfall: holzigPflanzenmaterial (Stöcke und Zweige), Salz, harte Knochen, feste Fette (Butter, Margarine, Schmalz), Speiseöle, Fruchtkerne, Ananasköpfe, Walnussschalen (giftig für Pflanzen)
  • Sonstige Abfälle: Seifen, Shampoos und Spülungen, Verpackungen, Windeln und Babytücher, Damenhygieneprodukte, Haustierabfälle, Zigaretten, Styropor, synthetische Chemikalien wie Reinigungs- und Desinfektionsmittel
  • Metall
  • Glass

Warum und wann?

Die Zugabe von Kompost erhöht die Aktivität der Bodenorganismen, wodurch Ihre Pflanzen mit Nährstoffen versorgt werden.Obwohl es nicht erforderlich ist, wird es das Pflanzenwachstum auf jeden Fall steigern.

  • Für neue Gemüsebeete fügen Sie 3 bis 4 Zoll Kompost hinzu.
  • Fügen Sie bei vorhandenen Gemüsebeeten ein Viertel bis 1 Zoll Kompost pro Jahr hinzu.

Wenn wir kompostieren, schaffen wir blühende Gärten und eine grünere, nachhaltigere Zukunft.

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