Wenn es eine Jahreszeit gibt, die mich wirklich für das Kompostieren begeistert, dann ist es der Herbst. Warum, fragen Sie sich vielleicht? Nun ja, die Natur wirft uns im Herbst praktisch kostenlose Kompostzutaten vor die Füße. Gartenabfälle, Blätter und Gemüsereste von all den Mahlzeiten, die wir kochen – der Herbst ist der Komposthimmel. Mit ein paar cleveren Tricks können Sie diese Fülle in reichhaltigen Kompost verwandeln, der Ihren Garten für den Erfolg im Frühling bereit macht.
Herbst ist Kompostsaison
Dies ist die Jahreszeit, in der Bäume kohlenstoffreiche Blätter abwerfen, während Gärten sich zurückziehen und abgestorbene Pflanzen abgeben, da das kühlere Wetter den Aufenthalt im Freien viel angenehmer macht. Komposthaufen zerfallen im Herbst nicht so schnell wie im Sommer, aber aufgrund der Qualität des Kompostmaterials ist dies der beste Zeitpunkt, um mit einer neuen Charge zu beginnen, um die Produktivität im Garten zu steigern.
Hack Nr. 1: Braun- und Grüntöne ausbalancieren
Braune Materialien (denken Sie an getrocknete Blätter, Maisstängel, Stroh) sind im Herbst stärker ausgeprägt, aber vergessen Sie nicht Ihr Grünzeug (Küchenabfälle oder frische Gartenschnitte). Streben Sie für Ihren Komposthaufen etwa 3 Teile Braun bis 1 Teil Grün an. Werfen Sie etwas Grasschnitt oder Gemüsereste hinein, wenn Sie zu viele Brauntöne haben. Zu viel Grün?Weitere Blätter einschichten. Ich habe gerne ein paar zerkleinerte Blätter in der Nähe, um sie hineinzustreuen, wenn ich Küchenabfälle hinzufüge – das minimiert Gerüche und hält den Haufen im Gleichgewicht.
Hack #2: Die Blätter zerfetzen
Blätter sind ein wesentlicher Bestandteil bei der Kompostierung – aber ganze Blätter können verfilzen und den Luftstrom blockieren. Zerkleinern Sie sie mit einem Mäher oder Häcksler oder fahren Sie sogar ein paar Mal mit der Rasenmähertasche darüber. Ich habe einmal den Fehler gemacht, einen Stapel ganzer Ahornblätter hineinzugeben, nur um Monate später einen durchnässten Pfannkuchen zu entdecken. Andererseits verrotten zerkleinerte Blätter schnell und lassen sich sehr gut mit Grünzeug vermischen.
Hack #3: Strategisch aufräumen
Nicht alle Gartenabfälle gehören in Ihren Kompost. Gesunde Tomaten- oder Kürbispflanzen, Bohnenpflanzen und Gemüsereste sind eine gute Wahl. Wenn Sie jedoch erkrankte Pflanzen haben, insbesondere solche mit Schimmel oder Rost, lassen Sie diese weg, es sei denn, Sie halten einen heißen Haufen aufrecht, der konstant 140–160 °F erreicht. Andernfalls treten diese Probleme nächstes Jahr wieder auf.
Hack #4: Feuchtigkeit und Luft hinzufügen
Herbstbrise und getrocknete Blätter können Ihren Komposthaufen austrocknen.Idealerweise sollte sich Ihr Kompost wie ein feuchter Schwamm anfühlen – nicht durchnässt, aber auch nicht spröde. Bewässern Sie die Schichten beim Aufbau leicht und wenden Sie den Stapel alle paar Wochen, um eine Luftzirkulation zu gewährleisten. Nach einem regnerischen Tag verwende ich gerne eine Gartengabel, da man sie so leichter wenden kann und weniger Gerüche entstehen.
Hack #5: Abdeckung und Isolierung für den Winter
Wenn Sie in einer kälteren Region leben, decken Sie Ihren Kompost mit einer Plane oder einer dicken Schicht Stroh ab, um Wärme und Feuchtigkeit drinnen zu halten. In milden Klimazonen stapeln Sie ihn einfach höher und lassen Sie die Natur die Arbeit machen. Bis zum Frühling werden Sie erstaunt sein, wie sehr sich Ihre Blätter und Gartenabfälle in dunklen, reichhaltigen Kompost verwandelt haben.
Bonus: Kaffeesatz und Kürbisse
Kaffeesatz und Kürbis scheinen ein seltsames Paar zu sein (denken Sie an Spice Latte). Sie sind tatsächlich voller stickstoffreichem Grün, das trockene Blätter perfekt ausgleicht. Und vergessen Sie nicht, Ihre Kürbisse in den Komposthaufen zu legen. Eines Herbstes sprossen bei mir sogar Kürbisreben – ein glücklicher Zufall, der durch die Kompostierung direkt im Gartenbeet entstanden war.
Abschließende Gedanken
Bei der Herbstkompostierung geht es darum, den Überfluss der Saison zu nutzen.Mit ausgewogenen Grün- und Brauntönen, etwas Feuchtigkeit und Schutz vor der kühlen Witterung verwandelt sich Ihr Herbstkompost mit der Pflanzzeit in Gartengold.
Wenn Sie also das nächste Mal Blätter harken, packen Sie sie nicht einfach ein, sondern kompostieren Sie sie. Ihr Garten wird Sie mit gesünderen Pflanzen und stärkerem Boden belohnen, bevor der Frühling kommt.





